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Die Liebe ist ein seltsames Spiel

Das Leben spielt manchmal ein seltsames Spiel, ein sehr seltsames. Oft kommen die schönsten und verrücktesten Dinge in den Momenten oder Phasen, in denen wir es am wenigsten erwarten. Euch geht es da bestimmt genauso wie mir, beziehungsweise habt das in eurem Umfeld schon erlebt und gesehen. Meistens passieren diese Dinge wenn wir mit ihnen abgeschlossen haben, also so richtig. Der Fokus liegt auf etwas anderem, neuen und die alten Gedankenstränge werden gekappt.

 

 

 

Beispiele sind reichlich zu finden:

 

 

 

Das Paar das seit 3 Jahren versucht Kinder zu bekommen und just in dem Moment erfolgreich ist, als sie beschlossen hatten es zu lassen.

 

 

 

Der unglückliche Arbeitslose der hoffnungslos aufgibt, seinen Traumberuf ausfüllen zu können und in diesem Moment, ein Jobangebot erhält.

 

 

 

Ich, die beschlossen hatte Single zu sein und sich erst mal austoben wollte und in dem Moment, in dem es mir dann gefühlsmäßig gelang das auch auf die Reihe zu bekommen, treffe ich einen atemberaubenden Mann.

 

 

 

Da willst du nur einen One Night Stand und zack ist da jemand, der dich in den Arm schließt, dir über den Kopf streicht und dir ins Ohr flüstert: „Alles ist gut, lass dich fallen, ich fang dich!“ Tja und darum geht es heute, meine lieben Leser/innen. Also fangen wir an:

 

 

 

Ich bin seit einiger Zeit Single und das bewusst gewählt. Also nicht weil mich keiner wollen würde, oder weil ich ein herzloses Stück bin und von Liebe nichts halte, nein im Gegenteil. Ich wollte mir die Hörner abstoßen. Ich hatte eine 3 jährige feste Beziehung hinter mir und war, darin ziemlich gefangen. Ich war vor dieser Beziehung schon sehr sexuell aktiv und offen, lies mich dann aber auf die erwähnte Beziehung ein. Damals ziemlich naiv und eher mit einer Traumvorstellung was Liebe betraf, holte mich nach und nach die Realität ein. Es war der falsche Mann und der falsche Zeitpunkt, für solch eine Bindung gewesen. Leider sieht man sowas meistens erst klar, wenn es schon viel zu spät ist. Bevor ich vollends ins Unglück rannte und aus dieser Beziehung nicht mehr rauskam, beendete ich sie. Es war hart und schwer für uns beide, für ihn wohl noch etwas mehr als für mich, war er doch sehr in mich verliebt. Doch genau in dem Moment als mir bewusst wurde, dass ich nicht das Selbe empfand, musste ich die Reißleine ziehen. Natürlich tat es auch mir weh und es war fast unerträglich, vor allem meinen Ex-Partner so zu sehen, gebrochen und enttäuscht und unsagbar traurig. Wir hatten in den 3 Jahren sehr viele Täler durchschritten und viele Höhen gehabt. Das schweißt zusammen, doch so ganz gepasst hatte es eben nie, zumindest nicht für mich. In der folgenden Zeit blühte ich immer mehr auf. Ich wurde selbstbewusster, selbstbestimmter und war einfach nur ich, auch wenn ich dieses Ich auch erst mal wieder kennen lernen musste. In den 3 Jahren zuvor gab es immer nur ein Wir, alleinstehend war so gut wie nicht vorhanden (Das passiert mir auch nicht mehr auf diese Weise). Mein „neues“ ich war toll. Ich genoss jeden Tag und jeden noch so kleinen Moment meiner Selbstfindung. Ich entdeckte meine sexuelle Gier und Lust wieder, die nun schon einige Zeit in einen gewissen Schlummerschlaf verfallen war. Ich ging hinaus, in Bars, auf Feste, traf mich mit Freunden und vögelte, so ziemlich jeder und jedem die mir gefielen die Seele aus dem Leib. Ein wundervolles Leben, das ich so nie mehr missen wollen würde, doch auch kein Naivchen mehr. Die Liebe spielte weiterhin eine Rolle, sie spielt bei mir immer eine Rolle und ich bin dankbar, dass es solange gut ging, ohne dass ich mich ernsthaft verknallt habe.

 

 

 

Springen wir nun nach vorne und schauen was passiert ist und warum ich das hier alles schreibe:

 

 

 

Es war der Samstag vor 2 Wochen (Ja wir befinden uns in Real Zeit, nicht ne gefakte Geschichte oder sonst irgendwas, nein der 10.11.2018) als ich nachmittags noch bei meiner Familie verbrachte und Fußball schaute. Mein Herzensverein hatte nach einer Durststrecke von 5 Niederlagen in Folge endlich wieder gewonnen und ich dementsprechend bei bester Laune. Die zwei Bier im Schädel taten ihr übriges und somit hätte die Stimmung nicht besser sein können. Schon während das Spiel lief, stand ich im regen Kontakt mit einer meiner besten Freundin. Ich wollte abends noch etwas ausgehen, aus mehreren Gründen. Die zwei wichtigsten waren, ich war noch sehr durstig und in Feierlaune und ich war rattig, das ich schon beim Gedanken an einen Schwanz das zittern anfing. Eine sehr explosive Stimmung bei einer Frau im Übrigen und auch nicht ganz ungefährlich. Deshalb ja auch meine Freundin die unbedingt mit musste, ohne sie wäre ich so nicht mehr aus dem Haus gegangen. Ich kenn mich gut genug, das ich weiß, dass ich an solchen Abenden eine Aufpasserin brauch, bevor ich irgendwelche blödsinnigen Dinge mache. Nicht das ihr denkt, das ich unter Alkohol zum leichten Mädchen werde, das werd ich nur wenn mir einer/eine richtig gut gefällt, es ist eher so, dass ich eine Frau bin die demjenigen eine aufs Maul haut, wenn man mir zu sehr auf den Sack geht. Das ist mit 1,64m aber oftmals nicht so die tolle Idee, deshalb in erster Linie die Aufpasserin. Wir verabredeten uns auf 19Uhr in der Stammbar meiner Freundin. Ich war dort schon oft und fühlte mich da auch sehr wohl. Viel Platz, nette Leute und auch genug Möglichkeiten sich auch mal zurück zuziehen und es sich auf einem der Sofas gemütlich zu machen. Das Publikum das hier verkehrte war ein breiter Schnitt durch die Gesellschaft. Unternehmer, Angestellte oder einfache Arbeiter gehörten hier zum Klientel. Das gefiel mir sehr, war es eben diese Mischung, die den Laden, die Leute und die Gespräche interessant machten. Anna und ich entschlossen es langsam angehen zu lassen an diesem Abend. Wir setzen uns an einer der Zweiertische, auch um uns etwas in Ruhe unterhalten zu können. Schließlich hatten wir uns schon circa 2 Wochen nichtmehr gesehen und einiges zu beschwatzen. Nach einigen Wodka Tonics und einem gegenseitigem komplett Update, konzentrierten wir uns wieder auf unsere Umgebung und begaben uns an die Bar. Dort war schon einiges los und einige Leute tummelten sich entweder um die bereits dort sitzenden herum, oder versuchten einige Shots zu ergattern. Das war auch unser Ziel, doch wir kamen nicht zum bestellen. Ein junger gutaussehender Mann hinter Anna sprach sie an und wollte uns unbedingt einladen. Anna sagte zu und im Handumdrehen hatten wir jeweils einen Shot in der Hand. Wir prosteten uns zu und während ich ihn hinunterkippte, bestellte der Typ schon den nächsten. Ich stellte gerade mein Glas ab, als Anna mir den nächsten in die Hand drückte. Ich schüttete ihn in mich und merkte schon den ersten, als der zweite leer war bekam ich die Breitseite. Es schüttelte mich kurz und ich merkte wie der Alkohol sofort in den Kopf schoss. Ich legte meine Hand auf Annas Schulter um mich zu stabilisieren. Mich drehte es kurz und mir wurde plötzlich sehr warm. „Juli? Alles klar?“ fragte mich Anna. Ich schüttelte nur wortlos den Kopf und musste sie wohl bedeutsam angeschaut haben. „Okay komm..!“ sagte Anna und geleitete mich sanft aber zügig und bestimmt Richtung Nebenausgang. Eigentlich war dieser Ausgang nur dem Personal vorbehalten, doch in Notfällen, war dies der Notausgang und für uns Stammgäste, oft auch die Möglichkeit ohne großes Aufsehen frische Luft zu schnappen. Ich stolperte mehr durch die Tür als das ich lief und war froh über den nun frischen Luftzug den meine Lungen dankend entgegennahmen. „Geht’s wieder?“ fragte mich Anna, nachdem sie mich etwas zu Luft kommen ließ. „Ja…puh..das war knapp. Mir hat es voll den Magen und den Kopf verballert. Ich hätt fast über die Theke gekotzt. Danke Maus! Da hat nicht mehr viel gefehlt.“ Antwortete ich immer noch ein wenig um Stabilität ringend. „Das mit den Shots lassen wir heute wohl besser oder? Sollen wir nach Hause?“ fragte Anna und schaute mich sehr besorgt an. „Nein, nein..ich muss mich nur noch kurz erholen, dann geht’s bestimmt gleich wieder, aber das mit den Shots lassen wir. Das hat echt keinen Wert. Du kannst ja schon mal reingehen, sonst läuft dir der Süße Typ noch davon. Ich brauch noch einige Minuten, dann komme ich wieder rein.“ Schlug ich vor. „ Bist du sicher? Du kommst allein klar?“ fragte mich Anna verwundert. „ Ja natürlich, ich bin ein großes Mädchen und jetzt geh zu dem Typen. Husch, husch!“ ich lächelte sie an und sie stimmte mir endlich zu und verschwand wieder in die Bar. Ich hatte gelogen, mir ging es gar nicht gut. Die frische Luft hatte meinen Magen zuziehen lassen und mir war klar dass ich mich übergeben musste. Warum ich Anna loswerden wollte, lag auf der Hand. Ich wollte ihr nicht den Abend verderben und das, schafft man ziemlich leicht wenn sich die beste Freundin die Seele aus dem Leib kotzt. In der Gasse zwischen zwei Häusern in der ich stand, war es nicht gut beleuchtet und die Büsche auf meiner rechten Seite schien der geeignete Platz dafür zu sein. Also begab ich mich dahin und tat, was ich die ganze Zeit noch zurückhalten konnte. Leider war ich dabei nicht so leise und unscheinbar, wie ich es mir gerne gewünscht hätte, denn ich hörte Schritte und eine Stimme. „Oje..hey du..kann ich dir irgendwie helfen?“ sagte die freundliche Männerstimme. Die Peinlichkeit hoch zehn für mich, doch war ich unfähig etwas zu erwidern oder zu tun. „Warte..hier!“ er reichte mir ein Taschentuch und legte beruhigend seine Hand auf meinen Rücken. „ Lass alles raus, es geht dir bestimmt gleich besser!“ sagte er mit einer sehr beruhigenden Stimme und lies seine Hand einfach ruhig und beschützend auf meinem Rücken verweilen. Um im Erdboden zu versinken, war die Situation schon so wie sie war und ich nahm es einfach hin, dass ich nun hier stand, kotzte und ein wildfremder Mann mir half. Meine Knie zitterten und ich fühlte mich widerlich und ekelig. Ich hätte den Mann am liebsten davon gejagt, als ich fertig war, doch ich war noch etwas geschwächt und froh das er bei mir war. Er führte mich wieder zu dem Nebeneingang und zu den Treppen die davor lagen. „Komm setz dich erst einmal!“ sagte er, immer noch in diesem verdammt ruhigen und einfühlsamen Ton. Ich tat wie mir befohlen und vergrub mein Gesicht in meine Hände, so dass ich alles nur Schemenhaft erkennen konnte. Er begab sich vor mir in die Hocke und unsere Köpfe waren ungefähr auf gleicher Höhe. Seine Hand lag nun ruhig und nur leicht berührend auf meiner linken Schulter und er sah mich an. Mir war immer noch etwas schwindelig, die Übelkeit wich aber langsam. „Besser jetzt?“ fragte er mich mit sorgenvollem Blick. Ich schaute in ein sehr hübsches männliches Gesicht mit sehr warmen und ehrlichen Augen: „Ich..ich glaube ja…“ stammelte ich und rang noch etwas nach Luft. Er holte ein weiteres Taschentuch aus seiner Jacke: „Darf ich..?“ fragte er mich. Ohne zu wissen was er vorhatte nickte ich ihm zu. Er faltete das Tempo einmal in der Mitte und wischte mir sanft über die Stirn. Erst jetzt bemerkte ich, dass ich wohl vor lauter Anstrengung geschwitzt haben musste. „Danke, wirklich danke..tut mir leid!“ sagte ich, presste meine Lippen zusammen und senkte meinen Blick. „Du musst dich nicht entschuldigen, es ist alles gut und dir wird es gleich besser gehen, du wirst schon sehen.“ sagte er und strich die eine Strähne die sich aus meinem Zopf gelöst hatte aus meinem Gesicht, zurück in meine Haare. Ich hob wieder meinen Kopf um ihn nochmal anzusehen. Er schaute mich nun nichtmehr sorgenvoll, sonder ermutigend an. Ein leichtes lächeln umspielte seine Lippen und seine Augen strahlten. „Hi, ich bin Steve, dein Kotzpate und wie heißt du Schönheit?“ „Schönheit? Ernsthaft? Also ne Schönheit, ist das hier alles jetzt nicht so wirklich!“ erwiderte ich und kreiste mit den Zeigefingern auf mich selbstzeigend hin und her. „Find ich schon. Schön aussehen können die meisten in normalen Situationen, aber du siehst selbst bei kotzen noch toll aus.“ Ich musste schmunzeln, eins muss man ihm lassen, charmant war er, auch wenn es schon etwas dreist war, mich in dieser Situation an zu flirten. „Warte hier..ich komme gleich wieder. Versprochen. Bitte nicht davonlaufen, okay?“ „Ähm..ja okay..wo willst du…?“ doch da war er schon um die Ecke gerannt. Nach etwa dreißig Sekunden kam er wieder um die Ecke gerannt. Er hatte etwas in der Hand, begab sich wieder in die gleiche hockende Position wie zuvor und öffnete eine kleine Flasche. „Hier, trink etwas, das wird dir helfen!“ sagte er und reichte sie mir. Ich trank einen kräftigen Schluck und nachdem ich bemerkte, wie gut das tat, noch einen: „Dankeschön!“ mein Kopf fing wieder an Fahrt aufzunehmen, als würden all die Lämpchen in meinem zuvor dunklen Hirn wieder angeschaltet. Ich riss meine Augen ein wenig auf und atmete tief durch. „Boah..scheiß Shots verdammt nochmal!“ fluchte ich vor mich hin. Steve stand nur grinsend vor mir. „Was gibt’s da jetzt zu lachen?“ fragte ich ihn halbernst. „Ziemlich viel. So habe ich mir jedenfalls unser erstes Date nicht vorgestellt!“ flachste er. „Was zum..wir ..was für ein Date..?“ ich schaute ihn verwirrt und zugleich interessiert an. „Na das hier alles Schöne Unbekannte. Was für ein Ambiente für ein erstes Date! Was für eine Geschichte, wenn wir diese mal später unseren Freunden, ach was… unseren Kindern erzählen, das hier ist was besonderes, was Einzigartiges!“ „Bist du nicht ganz dicht?“ versuchte ich ernst zu fragen, bemerkte aber dass ich dabei lächelte. „Machst du das öfter? In einsamen Gassen irgendwelche kotzenden Weiber abschleppen? Ist das deine Masche!“ fragte ich ihn. „ Nein nicht öfter. Du bist quasi das Pilotprojekt. Wenn das funktioniert. Wenn nicht, weiß ich auch nicht. Dann muss ich mir was neues Verrücktes einfallen lassen, und funktioniert es?“ „Bitte lasse es funktionieren!“ flüsterte er eher zu sich selbst als zu mir, aber bewusst so, dass ich es deutlich hören konnte. „Hm..zumindest für den Anfang…was..also was hast du denn noch zu bieten?“ forderte ich ihn raus. „Nichts mehr, solange du mir nicht endlich deinen Namen sagst!“ sagte er bitterernst. „Vera!“ antwortete ich frech. „Nein..du schwindelst, das sehe ich an deinen Augen, die funkeln und der Name passt auch nicht zu dir!“ durchschaute er mich. „Welchen Namen findest du denn passend?“ forderte ich ihn weiter. „Nichts langes, aber etwas das schön klingt, vielleicht Jasmin oder Julia..sowas in die Richtung?“ ich starrte ihn an und war perplex. „Was? Es ist einer von den zweien oder? Julia fänd ich schön!“ ich konnte nichts sagen, ich stand einfach da und schaute ihn ungläubig an. Er legte seinen Kopf zur Seite und schaute mir lächelnd direkt in die Augen: „ Hi Julia, schön dich kennenzulernen!“ er reichte mir seine Hand zum Gruß, ich gab ihm die meine automatisch und ohne meine Verwunderung verbergen zu können. Ich bekam eine Gänsehaut am ganzen Körper. Es haute mich um, er haute mich um. „Okay, so jetzt bin ich dran. Du wartest hier. Um Gottes willen bloß nicht weglaufen, ich komme gleich zurück, okay?“ nahm ich ihn nun in die Pflicht, drehte mich um und ging in die Bar. Er stieß nur ein kurzes verwundertes „okay..“ aus und ich verschwand hinter der Türe. Ich ging rasch hinein und schaute mich hektisch nach Anna um. In einer ruhigen Ecke entdeckte ich sie mit dem Typ von vorhin, eng umschlungen und schwer beschäftigt. Ich ging rasch zu ihnen und erklärte Anna kurz und knapp, das ich nach Hause gehen würde und mir es immer noch nicht gut ginge, sie sich aber keine Sorgen machen solle, da ich mit dem Taxi heimgebracht werden würde. Sie willigte schnell ein und wir verabschiedeten uns. Es war einfach der Weg ohne viel Erklärungen und umschweife, den ich gewählt hatte. Hätte ich die Wahrheit gesagt, wäre der Absprung nicht so schnell von statten gegangen. Ich würde ihr in den nächsten Tagen alles erzählen und erklären. Nun musste ich aber wieder raus. Schnellen Schrittes verließ ich auf gleichem Wege die bar und fand Steve immer noch am gleichen Punkt stehend vor. Er lächelte mich erwartungsvoll an. „Oh jetzt habe ich dir nichts zu trinken mitgebracht..hmm..dann musst du mich wohl ausführen!“ grinste ich ihn frech an. Sein lächel wurde breiter und seine Augen strahlten voller ehrlicher Freude. „Essen schöne Julia? Wie sieht es mit was zum Essen aus? Du hast ja bestimmt einen leeren Magen!“ grinste er mich an. „Sehr gerne, ich habe tatsächlich einen Bärenhunger!“ antwortete ich. Er bot mir seine Hand an und ich reichte ihm meine, wie ein frisch verliebtes Pärchen verließen wir die Gasse und betraten die helle Gastronomie Meile der Stadt.

 

Ich habe viel hin und her gedacht, ob ich die feinen Details alle hier mit unterbringe. Ob ich den sexuellen Aspekt hier mit einbringe und euch daran teilhaben lasse. Ich habe hier auch viel mit Steve geredet und kam zum Entschluss, dass dies falsch wäre. Das ist unser Moment und das was wir miteinander haben, auch unsere private Geschichte ist. Ich finde das richtig und werde auch in Zukunft keine detaillierten Berichte über unser Leben oder unseren Sex schreiben. Das ist eventuell Schade für euch, leider aber auch nicht anders möglich. Ich werde hier weiterhin Storys zum Besten geben, die zum großen Teil fiktiv gestaltet sind. Mein Privatleben allerdings, ist wie es auch schon heißt Privat. Nur so viel, wir zwei haben uns nicht gesucht, aber gefunden. Diese kenn lern Geschichte hier ist wahr und ziemlich genau so passiert. Wir sind bis über beiden Ohren in einander verliebt und ja…auch der Sex ist fantastisch.

 

 

 

Ich hoffe ich kann euch schon bald wieder eine neue schlüpfrigere Geschichte bieten. Ich schreibe ja schon an einigen. Die aber noch abgeschlossen werden müssen. Ich hoffe ihr übersteht es und habt etwas Nachsicht mit mir. Bin gerade a bissl beschäftigt!

 

 

 

Bis bald

 

 

 

Julia

 

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