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Ist es Traum oder Liebe

Der Urlaub war überfällig. Sowas von. Seit sieben  Monaten quasi durchgearbeitet, ohne mehr als zwei Tage am Stück frei zu haben, brachte mich an meine Grenzen. Ich musste raus, ich musste weg und vor allem brauchte ich Ruhe. Nur wo soll es hingehen? Wollte ich wirklich weg, oder reichte es mich daheim einzusperren und meine Umwelt zu ignorieren? Ich war unentschlossen und haderte mit mir selbst. Eine toll gebuchte Reise war nicht vorhanden, da der Urlaub eher kurzfristig eintrat. Es war einfach viel zu viel zu tun und ich bekam den Urlaub nur, weil ich nicht mehr konnte. Mein Vorgesetzter hatte mich nach Hause geschickt, nachdem ich nur noch gereizt war und auch die nötige Konzentration und Motivation vollends abhanden gekommen war. „Lisa so hat das keinen Sinn. Ich brauche sie fit und voll einsatzfähig, das sind sie seit Tagen nicht mal mehr im Ansatz. Gehen Sie nach Hause und ruhen sie sich die nächsten zwei Wochen aus. Wir sehen uns nächsten Monat, wieder fit und belastbar. Einverstanden?“ Ich war etwas überrascht und wusste erst nicht was ich antworten sollte. Ein Urlaub vom Chef befohlen, war in meinen Augen auch ein bisschen eine Niederlage. Ich hatte es nicht geschafft, das von mir geförderte Pensum einzuhalten, nein noch schlimmer, mein Chef zog die Reißleine. Er bemerkte wohl mein Unbehagen und muntere mich auf: „Sie sind mein wertvollstes Pferd im Stall, machen sie sich keinen Kopf. Sie haben die letzten Monate mehr erreicht, als all ihre Kollegen in den letzten zwei Jahren. Sie sollten stolz auf dich sein und ihre wohl verdiente Ruhe genießen.“ Das hörte sich schon besser an und das Kompliment, auch wenn ich manchmal etwas Schwierigkeiten habe mit Lob umzugehen, bedeutete mir sehr viel. Ich war gleicher Meinung und freute mich dann doch, ganze zwei Wochen nichts tun zu müssen und einfach zu entspannen.

 

 

Es war Freitagabend und ich hatte eine Verabredung mit meiner besten Freundin Pia. Wir kannten uns schon seit der Schulzeit und waren lange Zeit unzertrennlich. Wir gingen überall zusammen hin und erlebten unseren Alltag oft gemeinsam. Wir teilten alles, von den Klamotten angefangen, bis hin zu unseren Freunden. Wenn sie den mitspielten. Man kann schon sagen das wir wie ein Ehepaar waren, das sich innig geliebt hat. Nicht das ich lesbisch wäre, dafür stand ich zu sehr auf Kerle und Schwänze, aber mit Pia war alles anders. Wir halfen uns immer gegenseitig. Ob in der Schule, bei Streitigkeiten mit den Eltern, oder bei den ersten sexuellen  Erfahrungen sammeln. Sie war der erste Mensch der meine Pussy berührt hatte und mir meinen ersten Orgasmus besorgt hatte. Sie half mir meinem ersten Freund zu finden und ich tröstete sie, als sie zum ersten mal unglücklich verliebt war. Seit einiger Zeit sahen wir uns leider nicht mehr all zu oft. Das lag zum einen an meinem Job, der fast meine ganze Zeit im Anspruch nahm und zum anderen daran, das Pia letztes Jahr geheiratet hatte und voll in der Familienplanung steckte. Sie und ihr Mann wollten unbedingt zeitnah Kinder, was ihnen allerdings noch verwehrt blieb. Ich freute mich sehr sie heute wieder zu sehen, war unser letztes Treffen nun auch schon wieder zwei Wochen her und dies in nicht privatem Rahmen. Ich war bei ihnen zum Abendessen eingeladen und wir konnten, da ihr Mann dabei war, nicht für uns sein und unsere wichtigsten Themen besprechen. Bei manchen Unterhaltungen stören Männer einfach. Vor allem wenn es sich dabei um den Ehemann meiner besten Freundin handelt. Es gibt einfach so viel das mich mit Pia verbindet, das ihren Mann schlicht einen Scheissdreck angeht.

 

 

Wir waren auf 20 Uhr in unserer Stammbar verabredet und Pia meinte, als ich sagte wie sehr ich mich freute sie wieder zu sehen, das es da noch mehr gibt und sie eine Überraschung für mich hätte. Ich war nun noch aufgeregter als zuvor. Was es wohl sein würde, vielleicht hatte sie mir ein Geschenk besorgt, oder wollte mir doch die freudige Nachricht überbringen nun schwanger zu sein. Ich zog mich auf jeden Fall schick an und machte mich zurecht. Ich wollte ihr gefallen und ich wollte mir nicht wie die letzten Tage den jobbedingten Burnout anmerken lassen. Ein schönen entspannten Abend mit Wein, Musik und netten Unterhaltungen, ohne Stress und Druck. Ich fuhr extra mit dem Taxi, da ich auf alle Fälle nicht nüchtern nachhause kommen wollte und für die Bahn dann doch etwas zu aufreizend angezogen war. Ich hatte mich für mein kurzes rotes Kleid entschieden, das mir gerade so über den Po reichte und einen wunderschönen Ausschnitt besaß. Dazu die halterlose Strümpfe und meine roten Pumps. Abgerundet würde alles durch meine Hüftlangen schwarzen Haare, bei denen ich mich nach langem hin und her entschied, sie offen zu lassen. Ich sah umwerfend aus, was mir der Taxifahrer umgehend bestätigte. Er hatte massive Schwierigkeiten, seinen Blick auf die Straße vor ihm und nicht auf den Rückspiegel zu lenken. Ich lächelte ihn an und er lächelte zurück. „Haben sie ein Date junge Frau?“ fragte er mich. „Ja hab ich, mit einer Frau!“ Ich grinste ihn an und fand den erstaunten Blick von ihm einfach zum brüllen komisch. „Ah okay… das ist schade, so eine heiße Frau an die Frauenwelt zu verlieren...ich mein ach vergessen sie es ich bin heute nicht in bester Verfassung!“ stammelte er vor sich hin und schaute mich über den Rückspiegel sichtlich enttäuscht an. „Sind sie in einer festen Beziehung? Also haben sie eine Freundin oder Frau?“ Wollte ich wissen. „Nein zur Zeit leider nicht. Bin unglücklich Single. Meine Frau und ich haben uns vor kurzem Scheiden lassen. Sie wollte keine Kinder, ich schon.“ Er zuckte mit den Schultern und lächelte betroffen in den Rückspiegel. „Oh, das ist aber böse. Kinder ist ein Thema wo eigentlich nicht viel Möglichkeit zur Diskussion gibt. Entweder man will oder nicht. Hattet ihr da vorher nie darüber gesprochen?“ Wollte ich wissen. „Doch natürlich, es war auch immer klar das wir welche wollten, bis vor acht-neun Monaten. Sie teilte mir mit, sie möchte mehr erleben. Reisen, in der Weltgeschichte rumficken, nicht mehr gebunden sein. Ich lies sie gehen und stehe seit dem allein da.“ Wieder dieses schulterzucken und der traurige Blick, den er kurz aufgelegt hatte, um im nächsten Moment wieder geschäftlich zu wirken. Wir erreichten unser Ziel und ich konnte Pia schon vor dem Eingang der Bar warten sehen. Ich kramte in meiner Handtasche und wurde nach kurzer Zeit fündig. „Wie viel macht es denn?“ „12 Euro bitte.“ Erwiderte er meine Frage. Ich hielt ihm 15 Euro hin und einen weitern Zettel, auf dem meine Telefonnummer stand. Er schaute mich verdutzt an. Ich lächelte: „Ich bin nicht lesbisch, das ist nur meine Beste Freundin. Wenn du mal einen schönen Abend verbringen möchtest, oder einfach nur ein bisschen reden, Ruf an!“ sagte ich grinsend zu ihm. „Ich finde dich nett und attraktiv dazu, bin jetzt nicht so der Beziehungsmensch, aber gegen einen netten Abend ist ja sichtlich nichts einzuwenden, oder? Lächelte ich ihn an. „Wow…okay..Ja gerne..sehr gerne sogar. Ab wann darf ich dich den anrufen…also morgen Abend hätte ich frei..“ er schaute mich mit einem hoffnungsvollen strahlen an und ich lächelte zurück. „Meld dich einfach mal morgen Nachmittag, dann reden wir!“ „Super ok ich melde mich. Dankeschön!“ sagte er noch als ich das Taxi verließ. Seine Augen strahlten und ich sah ihn Lächeln als er losfuhr. Es war kein Mitleid oder ähnliches im Spiel, er gefiel mir wirklich und seine schüchterne, verletzte Seele schrie lauthals nach Ablenkung und Spaß. Also warum nicht dachte ich mir im Taxi. Das schlimmste was passieren konnte, war das er mir sein Herz ausschütten würde und damit hatte ich kein Problem. Ich war schon immer jemand der gut zuhören konnte und im besten Fall würde ich ihn ein wenig von seiner Ex-Frau ablenken.

 

 

Ich kam strahlend auf Pia zu die mich bereits im Taxi entdeckt hatte und seither lächelnd da stand und auf mich wartete. „Du hast dir nicht gerade den süßen Taxifahrer klargemacht oder? Kannst du es nicht mal bis in die Bar abwarten ohne gleich der ganzen Männerwelt den Kopf zu verdrehen?“ tadelte sich mich halbernst gemeint. „Doch der war sehr nett, ich treff mich morgen mit ihm!“ feierte ich meine neue Bekanntschaft vor ihr ab. „Hey erstmal!“ zog ich Pia zu mir her und gab ihr einen Kuss auf den Mund. Das machten wir schon seit wir dreizehn waren und behielten uns das auch immer bei. Sie hatte schon immer so unfassbar sinnliche Lippen und ich knutschte mit ihr für mein Leben gern. „Komm lass uns reingehen, bevor die Kerle hier auf der Straße noch über dich herfallen. Was zum Teufel hast du denn da an sag mal? Hast du heut noch etwas vor von dem ich wissen sollte?“ „Nein ich hab mich für dich hübsch gemacht du blöde Kuh!“ entgegnete ich ihr etwas beleidigt. „Für mich? Echt jetzt? Willst du mich etwa flachlegen? Du weißt ich bin verheiratet!“ sagte Pia schnippisch und zeigte demonstrativ auf ihren Ring. „Das kommt ganz auf die Überraschung an die du für mich hast, dann entscheide ich, ob ich mit dir in die Kiste hüpfe!“ „Bist du jetzt auch noch käuflich geworden Lisa? Das erklärt also dein Outfit?!“ „Kommt drauf an. Wenn der Preis stimmt! Jetzt sag schon an. Was ist die Überraschung? Ich platze gleich vor Neugier!“ „Sei nicht so ungeduldig junges Fräulein! Wie wäre es wenn wir uns erstmal setzten und was bestellen?“ sie ging zu unseren Stellplätzen, die glücklicher Weise frei waren. Es war ungewöhnlich wenig los für einen Freitagabend und ich hatte bei allen die volle Aufmerksamkeit. Sowohl die weiblichen als auch die männlichen Gäste zogen mich mit ihren Blicken aus. Ich liebte das und Badete förmlich darin. Die Bar war nicht sonderlich groß aber gemütlich und es gab kleine schnuckliche und gemütliche Sofaecken. Eine dieser war schon seit 10 Jahren unser Stammplatz und die etwas dunklere Ausleuchtung am diesem Ort, war in der Vergangenheit mehr als praktisch. Hier hatte ich schon sehr viel gefummelt und geknutscht, wie auch Pia die genauso wie ich, vor ihrer Hochzeit nichts anbrennen ließ. Joe kam um die Ecke, der Barkeeper und gleichzeitige Chef des Ladens. Er hatte uns schon beim reinkommen entdeckt und uns freudig begrüßt. Nun kam er auf uns zu: „Lady Pia und Lady Lisa, schön euch in meinem bescheidenen Establishment begrüßen zu dürfen. Was möchten die Damen trinken, was darf ich euch bringen meine Schönheiten!“ Joe war ein sehr attraktiver Bursche, 1,90 groß mit Muskeln und Sixpack, kahl rasiertem Schädel und drei Tage Bart. Er war sehr weltgewandt und zuvorkommend, stammte aus Miami und hatte einen der schönsten Penisse den ich je gesehen habe. Als er damals neu hier aufmachte, waren wir eine seiner ersten Stammgäste. Eines nachts als Pia und ich schon sehr abgefüllt waren und die anderen Gäste gegangen waren, haben wir ihn verführt. Es war tatsächlich das einzige mal und es war herausragend. Pia und ich hatten im damals die Hölle aus dem Leib gefickt und Joe hatte sich leider in mich verliebt. So blieb es bei dem einen mal, es war besser für alle Beteiligten. „Also ich trinke einen Mojito und du Lisa?“ fragte Pia. Ich entschied mich für eine Wodka Lemmon und beugte mich auffordernd zu Pia über den Tisch. „Sag jetzt. Was für eine Überraschung?“ „Boah Süße du kannst echt Nerven! Also gut. Du weißt ich und mein Mann reisen gerne.“ Ich nickte zustimmend und war gespannt was nun kommen würde. „Nun ist es so, das wir acht Tage Malediven All inklusive gebucht haben, und Frank kann geschäftlich nicht und jetzt gibt es nur zwei Möglichkeiten: entweder wir stornieren und das Geld ist weg, weil zu kurzfristig, oder ich finde jemanden der mich begleitet.“ Sie sah mich vielsagend an und wartete auf irgendeine Reaktion meinerseits. „Zu kurzfristig? Wann wäre das denn?“ „Sonntag!“ „Welchen Sonntag?“ „Na diesen, übermorgen!“ fügte sie schnippisch an. Ich war kurz überrumpelt und mein Kopf ratterte los. Könnte ich das machen, sprach irgendetwas dagegen? Mir viel nichts ein, außer das ich packen müsste. „Du hast doch die nächsten zwei Wochen Urlaub oder? Da könnte das Dream Team doch am Strand Cocktails schlürfen und über Männerärsche lästern oder?“ sie grinste mich erwartungsvoll an. „Was kostet mich das ganze? Du weißt ich hab gerade die Wohnung gekauft und..“ „Nichts, ich lad dich ein! Wenn du nicht mitkommst sind 3000 Euro im Arsch. Außerdem hab ich noch ne tolle Neuigkeit für dich!“ „Was denn noch?“ fragte ich erstaunt und nahm einen kräftigen Schluck von meinem Drink. „Ich sag’s dir nur wenn du versprichst mitzukommen!“ sie erhob den Zeigefinger. „Natürlich komme ich mit! Ich wäre ja völlig bescheuert wenn ich das nicht machen würde. Jetzt sag schon!“ „Also Frank meinte, da das mit den Kindern eh noch nicht klappt und er eben auch kein Kind von Traurigkeit wäre, könnten wir die zwei kommenden Wochen doch eine kleine Beziehungspause machen. Das heißt er trifft sich mit anderen und ich darf im Urlaub machen was ich will.“ Ich starrte sie mit großen Augen an und war schlicht baff. „Echt jetzt? Aber könnt ihr das so einfach? Also ihr liebt euch doch und wie…wie geht das dann?“ stammelte ich verwundert. „Na also, wir sind beide sehr…mhhh wie soll ich sagen…wir sehnen uns beide nach fremder Haut. Wir haben das schon oft besprochen, und hatten nun auch schon das eine oder andere Erlebnis im Club...“ „ Im Swingerclub?“ fragte ich. „Ja wir waren drei mal da und hatten Sex in sämtlichen Konstellationen. Es machte uns nichts aus, im Gegenteil wir hatten Riesen Spaß. Wir stellten fest, das durch das Vertrauen in einander unsere liebe sogar noch stärker würde. Es war ja nur Sex!“ Ich war sehr überrascht, denn das kam völlig unerwartet. Ich dachte Pia sei seit dem sie mit Frank zusammen war, anständig geworden. Doch wie sie mir weiter versicherte, wollten die zwei noch soviel wie möglich gemeinsam erleben, bis es dann mit den Kindern los ginge. Oder eben wie in diesem Fall jetzt keine Grenzen einräumen. Ich fand das Klasse, denn so hätte ich mich auch schwer einschränken müssen und Rücksicht auf sie nehmen. Nun waren alle Regeln klar. Es gab keine. Wir tranken noch einige Drinks und redeten über den üblichen Tratsch. Was bei mir auf der Arbeit los war und wie sie sich im neuen Haus eingelebt hatte. Einige Jungs wollten mich abschleppen, oder am besten uns zwei, aber es waren erstens keine gescheiten Männer da und zweitens hatte ich mich voll auf Pia konzentriert und keinen Kopf für andere. Pia wollte an diesem Abend einfach nur trinken und reden und ich genoss es mit ihr den Abend zu verbringen. Um 2 Uhr verließen wir die Bar und ich schaute zum ersten mal seit Stunden auf mein Handy. Ein Anruf in Abwesenheit vor ca. einer Stunde. Ich kannte die Nummer nicht und war neugierig, wer mich denn um solch eine Zeit anrufen wollte, ich rief zurück.

 

 

Ich wählte die Nummer die es mir auf dem Display anzeigte. Nach kurzem klingeln, ging eine freundliche Männerstimme ran: „Hey schöne Frau, hier ist Michael. Na wo steckst du?“ Ich war schon etwas betrunken, aber auch nüchtern, hätt ich wohl nicht begriffen wer den  nun was von mir wollte. Etwas flapsig antwortete ich: „Hi hier ist Lisa und du bist nochmal wer? Vor allem ruft man nicht mitten in der Nacht, irgendwelche Leute an!“ kleinlaut schon fast flüsternd antworte es am anderen Ende der Leitung: „ entschuldige bitte! Ich bin’s der Taxifahrer von heut Abend. Sorry ich wollte nicht aufdringlich wirken. Ich leg einfach auf und vergraben mich auf der Stelle!“ „Halt…hey Michael, ach du bist es. Nein warte alles gut. Bei dir alles okay?“ seine Stimme hellte sich wieder auf: „ Ja puh, sorry ich bin ein wenig nervös und meine Begrüßung war jetzt wohl nicht so optimal. Ich habe nun Feierabend und dachte mir, wenn du …Nach Hause wolltest…könnt ich dich ja fahren. Also ich mein..so vielleicht hast du ja Lust zu frühstücken oder…“ er war tatsächlich nervös, aber auf eine süße sehr ehrliche Art. Das gefiel mir sehr, vor allem da er sonst so attraktiv war und doch so verletzlich. Ich fand das spannend und wollte ihn besser kennenlernen. „Du würdest mich abholen? Okay ich steh vor der Bar und warte auf dich. Beeile dich aber bitte es ist kalt.“ „Echt okay…warte kurz ich bin in ca. 3 Minuten da. Bin quasi nur ein paar Straßen weiter.“ „Okay, bis gleich!“ sagte ich grinsend und legte auf. Es war tatsächlich etwas frischer geworden und ich hatte ha auch nicht wirklich viel an. Was das zweite Problem etwas verschärfte. Die betrunkenen Männer die nun nach und nach aus der Bar gespült wurden, dachten ich wäre ihr Hauptgewinn.  Joe der Barmann bemerkte dies wohl, denn er tauchte plötzlich neben mir auf, als einer seiner Gäste gerade versuchte mit mir durchzubrennen. „Lisa was ist mit dir? Du kannst doch in dem Outfit hier nicht rumstehen. Die Kerle rasten aus und nachher passiert die noch was!“ „Ich werde abgeholt. Aber ich bin froh das du da bist. Kannst du kurz noch warten? Mein Taxi kommt gleich es ist schön unterwegs.“ „Ja kein Problem!“ sagte er und legte freundschaftlich den Arm um mich. „Bist du eigentlich endlich mal bereit, mit mir zusammen zu kommen? Du weißt wir wären das Liebespaar des Jahrtausend. Lisa du weißt das ich dich liebe!?“ „Ja süßer das weiß ich und du weißt, das ich niemanden festes Suche. Ich will meinen Spaß haben und das geht nicht wenn ich mit jemandem fest zusammen bin!“ tadelte ich ihn. Wie schon so oft musste ich ihn in Grenzen weißen, hatte er es die letzten Jahre immer wieder versucht. In dem Moment bog das Taxi in unsere Straße und ich schob Joes Arm von meiner Schulter. „Danke Joe, das war sehr nett von dir mit mir hier zu warten.“ „Kein Problem. Hab noch einen schönen Abend Lisa.“ Sagte er und verschwand wieder in der Bar. Ich öffnete, anders als am frühen Abend die Beifahrertür und stieg nicht hinten ein. „Hallo Michael. Jetzt sehen wir uns dich schneller als gedacht. Und jetzt kenne ich auch endlich deinen Namen.“ „Und ich deinen Lisa. Also sollen wir noch wohin, oder soll ich dich einfach nach Hause fahren?“ „Ach fahr mich einfach nach Hause, ich bin müde!“ grinste ich ihn an. Sein Blick könnte die Enttäuschung kaum verbergen und ich fing zu lachen an. „ Quatsch, Mensch. Was hast du dir denn vorgestellt? Wo könnten wir jetzt noch hin?“ fuhr ich lachend fort. Auf seinem Gesicht zeichnete sich ebenfalls ein Lächeln ab und die Erleichterung. „Ich dachte wir könnten in den Diner gehen, der ist gleich am Ende der Stadt, vielleicht 5 Minuten entfernt, oder hast du keinen Hunger? Wir könnten auch einfach was trinken gehen, falls dir noch mehr zum feiern zu mute ist?!“ „Ich kenn den Diner nicht, aber ehrlich gesagt habe ich einen Mords Hunger und ich finde das hört sich nach nem Plan an!“ „Okay, dann los!“ sagte er und fuhr los. Seine Augen strahlten und ich sah ihn Lächelnd an. Er bemerkte es kaum und ich stellte nun in dem gedämpften Licht fest, das er wirklich ein sehr attraktiver Bursche war. Ich war gespannt wie er im Licht aussah und ich freute mich auf das Essen. Einen original American Diner hatte er mir versprochen. Wie man ihn aus den Filmen kennt und ich fand das irgendwie Klasse. Die Vorstellung mit Micha nun um fast 3 Uhr nachts in einem Diner zu frühstücken fand ich süß. Nach kurzer Fahrzeit, erreichten wir wie versprochen unser Ziel. „Warte bleib sitzen!“ rief er mir schnell aus seiner Seite aussteigend zu und lief rasch um das Auto. Er würde doch nicht? Doch er tat es! Mit einer eleganten Handbewegung öffnete er mir die Türe und reichte mir die andere um mich heraus zu geleiten: „ Bitteschön Madame. Bitte folgen Sie mir und lassen Sie mich sie kulinarisch ins Reich der Pancakes Burger entführen!“ er zwinkerte mir lächelt zu und ich war hin und weg. Dieser Mann war sicher 1,90 Meter  groß und hatte soweit ich das wegen seiner Kleidung beurteilen konnte einen tollen Körper. Alles zusammen passte einfach sehr gut bei ihm und nun war er auch noch ein solcher Gentleman. Ich reichte ihm lächelnd meine Hand und er führte mich um das Auto bis hin zum Gehsteig. „Warte sie bitte Madame. Ich Eile gleich zu ihnen zurück.“ Er huschte um das Auto und schloss die Türen. Dann positioniere er sich neben mir und bot mir seinen Arm an. Dankend hakte ich mich bei ihm ein und er führte mich in den vor uns liegenden Diner. Er öffnete mir die Tür und ließ mir den Vortritt. Der Diner war ein einziger wunderbarer Raum, der wirklich wirkte, als hätte man ihn gerade eben aus einem Film hergezaubert. Kleine Tischnischen entlang rechts entlang des durchgehenden Fensters und eine große Bedientheke mit Barhockern. Hinten in der Ecke stand doch tatsächlich eine Jukebox. Ich liebte diesen Ort jetzt schon. Wir setzten uns an einen der Tische und Michael achtete darauf, das ich es erstmal bequem hatte, bevor er Platz nahm. Ich lächelte die ganze Zeit, schon jetzt war dieses Date eines der Besten meines Lebens. Michael saß mir genau gegenüber und schaute mir tief in die Augen. „Was möchtest du denn trinken?“ Die Bedienung kam gerade auf uns zu und bevor ich antworten konnte, sagte er zu ihr: „Wir nehmen zweimal die heiße Schokolade mit Schuss bitte, ist das okay für dich?“ er lächelte mich an und ich nickte einfach wortlos. Ich war perplex. Dieser Mann machte mich sprachlos und hätte ich mich nicht wenigstens ein bisschen im Griff gehabt, ich hätte ihn wohl dümmlich mit offenem Mund angestarrt. Seine Augen waren grün wie Smaragde und sein Lächeln steckte so sehr an, das ich selbst damit nicht aufhören konnte. Was zum Teufel war das hier? Ich könnte meine Gefühle nicht mehr richtig einordnen. Ich fühlte mich so sehr zu ihm hingezogen, wenn er gewollt hätte, hätt er mich sofort hier auf dem Tisch haben können. Er schien das nicht zu wissen. Er merkte nur das ich mich seltsam verhielt und versuchte mich zu verstehen. „Lisa, geht es dir gut? Du machst mir so einen traurigen, anwesenden Eindruck. Gefällt es dir nicht? Sollen wir lieber….“ Meine Hand schnellte nach vorne und ich berührte seine Lippen mit meinem Zeigefinger. „Alles ist perfekt Michael. Genau gesagt finde ich es hier richtig toll. Das alles! Das Diner, die Jukebox, die heiße Schokolade, dich…“ ich schaute ihm tief in die Augen als ich das „dich" aussprach und seine Augen wurden größer und strahlen mich an. Ich nahm meinen Finger wieder von seinem Mund und hätte anstelle diesem lieber mit meinen Lippen getauscht, doch ich schnappte mir einfach seine Hand und hielt sie sanft in meiner. Wir schauten uns an und redeten kein Wort, mir kam es vor als ginge das schon Minuten so, erst als wir von der Bedienung unterbrochen wurden, hörten wir auf. Ich bekam eine Gänsehaut am ganzen Körper als Michaels Finger mir sanft über den Handrücken streichelten. Es herrschte ein Knistern in der Luft, so stark, das man dachte man könne es hören. Wir bemerkten nicht einmal, das die Bedienung immer noch neben uns stand. Sie riss uns aus unserer kleinen Welt: „Haben sie schon überlegt was sie Essen wollen? Rühreier mit Speck wäre heute im Angebot!“ sagte sie mit Zettel und Stift in der Hand. „Ich hätte gerne einen Burger. Mit allem drum und dran.“ Sagte ich laut, ohne den Blick von Ihm abzuwenden. „Das nehme ich auch bitte!“ sagte Michael grinsend. Er grinste aber mich dabei an und schenkte ebenfalls der Bedienung keinen Blick. Sie bedankte dich und entfernte sich wieder Richtung Küche. Ich Griff nach seiner rechten Wange und streichelte ihm über seinen stacheligen drei Tage Bart. Er war erschrocken in der ersten Sekunde, ließ es aber dann zu und genoss es. „Was…Was passiert hier gerade…also mit uns...was…?“ Ich schaute ihm tief in die Augen: „ Ich weiß es nicht sicher und ich hatte so etwas noch nie. Ich bin eine Frau die weiß was sie will, aber irgendwie bin ich ganz durcheinander. Du bringst mich durcheinander.“ „Oh das tut mir leid, ich möchte nicht das du dich nicht wohl fühlst.“ „Ach halt die Klappe!“ sagte ich grinsend und beugte mich über den Tisch zu ihm. Ich berührte ganz zärtlich mit meinen Lippen die seine und küsste ihn ganz gefühlvoll. Ich lies mich wieder auf meinen Sitz zurück fallen und strahlte ihn an. Er war völlig aus dem Häuschen und starrte mich in einer Mischung aus Verwunderung und völliger Erregtheit an. Allerdings war das nicht die Erregtheit die ich sonst von den Männern kannte, nein das war anders. Er wollte mich. Nicht nur meinen Körper oder das ungezogene Mädchen das darin steckte, sondern mich die Person die vor ihm saß. In diesem Moment würde mir klar was mich an ihm anzog, was mich total verrückt machte: Mir ging es genauso. Spätestens jetzt nach dem Kuss, wusste ich, das dies hier kein One Night Stand wurde, nein das alles war viel tiefer, mit mehr Gefühl und Verbundenheit als ich je zuvor gespürt hatte. Meine Hände zitterten und mein Verstand raste. Alle Dinge kamen zusammen. Die letzten Jahre, all die Männer und Frauen, all der Sex und die Affären. Alles was ich bisher erlebt hatte stellte ich in diesem Moment auf den Kopf. Es platzte aus mir raus: „ was hältst du von Kindern?“ „Ich finde sie toll, wieso!“ „Sei still und beantworte mein fragen, bitte!" Flehte ich ihn an. „Wie stehst du zur Treue in einer Beziehung?“ „Vertrauen ist das wichtigste. Ich denke es kommt darauf an wie beide damit umgehen.“ „Glaubst du an die wahre Liebe?“ „Ja das tue ich!“ „Willst du mit mir schlafen?“  er schluckte: „Darf ich dich vorher noch ein wenig besser kennenlernen?“ „Was willst du von mir?“ Er schaute mir tief in die Augen: „Dich!“ Ich bekam Tränen in die Augen und meine Hände fingen an zu zittern. Ich wusste nicht vorhin mit mir, ist es gerade wirklich passiert? „Was ist Lisa? Geht es dir gut?“ fragte er mich und diesmal legte er seine Hand an meine Wange. Mir kullerten einige Tränen die Wange hinunter und ich Rang ein wenig um Fassung: „weißt du, mein Leben war bis jetzt wunderschön. Ich war es gewohnt einsam zu sein und einfach machen und tun zu können ohne Rücksicht nehmen zu müssen. Ich war schon öfters verknallt aber meistens war es eben einfach nur Sex. Ich dachte bis gerade eben die Wahre Liebe gibt es nur in Filmen!“ „Bis gerade eben? Bis….Lisa? Lisa?“ Um mich war es dunkel geworden und alles hörte sich an, als wären wir in einem langen Tunnel. Ich träumte von Pia und unserem Urlaub und von Micha und mir in dem Diner. Es war ein wunderschöner Traum und alles um mich herum fühlte sich so gut an, so wohl behütet und ohne Angst. Ich konnte nicht fassen das mir das tatsächlich mal passieren würde. Ich hatte schon viele Begegnungen mit Männern und ja es war auch hin und wieder liebe dabei. Allerdings anders, schwächer ich würde es aus heutiger Sicht Zuneigung nennen, mehr war es oftmals nicht. Ich sagte einem Mann schon mal das ich ihn liebe, doch das war mehr weil er es gerne hören wollte, als dass ich es fühlte. Ich war bis heute der Meinung, das dieser Teil eher der Fabel zuzuordnen wäre. Quasi ein Wunschdenken, von denen in Liedern oder Büchern so gerne geträumt wurde. Das ich mich aber tatsächlich auf den ersten Blick in einen Menschen verlieben könnte, unmöglich. Doch das ist mir passiert. Liebe auf den ersten Blick, das wäre mich komplett aus der Bahn. Ich wurde regelrecht panisch, weil ich nicht wusste was ich mit mir und diesen neuen Empfindungen anfangen soll. Ich beschloss mutig zu sein und all die Risiken, die damit einhergehen eingehen zu werden. Ich würde es wohl für immer bereuen, wenn ich diese Chance des Lebens nicht nutzen würde.

 

 

Ich erwachte und das erste was mir auffiel, war das es mir schrecklich kalt war. Ich könnte nichts sehen und wollte mich anfangen, vorsichtig zu bewegen, doch das gelang mir nicht. Ich schien zu liegen und gefesselt zu sein. Ich kannte das Gefühl an meinen Handgelenken und Beinen aus einigen vergangenen Sessions. Das hier machte mir allerdings Angst, da ich völlig orientierungslos war und schlicht nicht wusste was mit mir geschehen war. Ich versuchte mich zu erinnern was als letztes geschah, bevor ich hier aufwachte. Moment. War ich wach? War ich tot? Nein tot glaubte ich nicht. Tode fesselte man nicht, das beruhigte mich zumindest was den Tod betraf. Ich erinnerte mich noch mit Pia in unserer Bär gewesen zu sein, an meinen Zwangsurlaub den mein Chef mir verschrieben hatte und an die Einladung von Pia, mit ihr in den Urlaub zu fliegen. An mehr konnte ich mich nicht erinnern, so sehr ich mich auch anstrengte. Das Gefühl etwas vergessen zu haben, war allgegenwärtig und machte mich wahnsinnig. Die ganze Situation machte mich wahnsinnig. Wo war ich hier nur rein geraten und vor allem was hatte man mit mir vor. „Hallo? Ist hier jemand?“ rief ich und lauschte dann genau. Meine Stimme hallte etwas, was mich an vermuten ließ in einem ziemlich leeren Raum zu sein. Außer meiner Stimme hörte ich rein gar nichts. Es war absolut kein Geräusch zu vernehmen, an dem ich mich in irgendeiner Weise orientieren konnte. Die Kälte war das einzig spürbare hier und ich fühlte mich nackt und ängstlich. War ich nackt? Ich versuchte meine Po zu heben und ließ ihn wieder ab. Tatsächlich. Ich spürte den kalten Untergrund auf dem ich lag an meinem Po. Ich war Nackt! Und gefesselt! Ich versuchte meine Stirn und meine Schläfen zu bewegen. Meine Augen waren verbunden. Auch dieses Gefühl kannte ich zu gut. Meine Gedanken drehten sich und ich analysierte meine Situation und was dies zu bedeuten hatte. Ich kam zum Schluss in die Hände einer oder mehrerer Personen gefallen zu sein und ich befürchtete, dass dies alles ein böses Ende für mich nehmen könnte. Las man doch in vielen Büchern über Sexualverbrecher und ihre Vorlieben. Eine junge Frau wie mich entführen und foltern und quälen bis hin zum bestialischen Tot. Mir schoss die Angst in den Kopf und mir wurde noch ein ganzes Stück kälter, als es mir zuvor schon war. Gott verdammte scheiße. Ich zerrte an den Fesseln und versuchte mich irgendwie zu befreien. Die Befestigungen schnitten mir aber schon nach kürzester Zeit ins Fleisch und ich musste damit aufhören. Zweiter Versuch. Ich versuchte mit dem ganzen Körper hin und her zu kippen. Vielleicht lag ich auf einem Art Tisch und könnte diesen so zum Wanken bringen, womöglich zum umkippen. Ich versuchte es einige Male, doch es war sinnlos, es bewegte sich nichts. Verzweifelt lehnte ich mich wieder zurück und holte Luft. Verdammt wie komme ich hier nur wieder raus. Nochmals versuchte ich zu rufen: „Hallo, ist hier jemand? Bitte meldet sich doch jemand ich habe echt Angst. Hallo!“ doch wieder hallte nur meine Stimme durch den Raum. Ich war ein wenig panisch und konnte keinen Gedanken finden, der mich ablenkte, es war einfach so ausweglos und mich machte verrückt nicht zu wissen was da noch kommen könnte. „Hallo Lisa!“ Ich zuckte zusammen, die Stimme kam völlig überraschend und ich konnte auch nicht einordnen aus welcher Richtung sie kam, nur das sie wohl aus einem Lautsprecher Drang. Das blecherne in der Stimme ließ diese Vermutung zu. Ich traute mich nicht zu antworten und blieb einfach still liegen und lauschte: „Du brauchst keine Angst haben, ich werde dir nichts tun. Zumindest nichts was dein Leben gefährden würde.“ Na das war ja beruhigend, dachte ich ironisch. „Ich habe dich hier her gebracht um mit dir zu spielen, ich muss einige Dinge an dir ausprobieren und ich kann dir versprechen, es wird dir gefallen.“ Okay jetzt würde es echt seltsam, ich fasste all meinen Mut zusammen: „Wo bin ich? Wer bist du und vor allem was willst du von mir?“ „Du bist in meinem Keller und wer ich bin, tut im Moment nichts zur Sache. Was ich von dir will ist leicht zu beantworten: Ich will deine Ektase, deine Lust. Ich möchte dich zu Orgasmen bringen, die du noch nie erlebt hast. Ich möchte dich voll und ganz bis in die letzte Pore und die letzte Haarspitze. Du sollst vor Geilheit schreien und um Gnade flehen! Das möchte ich von dir. Wir fangen auch gleich an!“ Die Stimme war beruhigend und zugleich fordernd. Meine Angst verschwand ein wenig und die Neugier stieg. Ich war also sein Sexobjekt. Seine Sklavin und er wollte mich an meine Grenzen bringen und darüber hinaus. Ich war dankbar über die Wendung nicht bei SAW geendet zu sein, wie ich die ganze Zeit vermutete. „Du willst mich also ficken? Das hättest du auch anders haben können. Ich hatte brutale Angst und es ist scheiß kalt hier!“ beschwerte ich mich ohne zu wissen was das zur Folge haben könnte. Es öffnete sich eine Türe und jemand kam mit schnellen Schritten auf mich zu. Ich spürte eine Hand auf meinem Hals die leicht zudrückte: „Ich bin Mariella, Spiel einfach mit!“ flüsterte die Person in Richtung meines Ohres. „Du kleines Miststück hast hier nichts zu reden, außer man erteilt dir die Redeerlaubnis!“ schrie sie mich an. Ich war zusammengezuckt. „Hast du Verstanden? Antworte mit ja oder Nein!“ „Ja!“ röchelte ich ein wenig, da ich mir dachte es würde authentischer rüberkommen. Mariellas Hand war angenehm warm und ließ langsam wieder von meinem Hals ab. „So du kleine Fotze ich erkläre dir jetzt die Regeln: Du sprichst nur wenn du die Erlaubnis dazu bekommst. Du erträgst alles was wir mit dir anstellen, es gibt kein Codewort. („Das Codewort ist Jawohl Herrin.“ flüsterte sie mir zu) Wir sind das Gesetz, du führst alle Befehle ohne Diskussion aus. Das Spiel ist erst beendet wenn wir das sagen. Hast du alles Verstanden?“ „Ja!“ sagte ich laut und fand es zunehmend lustig und spannend. „Dann beginnen wir!“ sagte die Stimme aus dem Lautsprecher. Ich war angespannt. Was würde wohl als nächstes passieren? Mariella legte ihre Hand auf meinen Bauch und sie fühlte sich angenehm an. Die Türe öffnete sich wieder und ich hörte wieder Schritte. Diesmal gemütlicher und kräftiger. Ein Mann vermutete ich. „Bereitet sie vor!“ Drang es aus den Lautsprechern und ich fühlte wie etwas auf meinen Körper tropfte. Es war kalt und lief links und rechts an mir runter. Einige Hände fanden auf meinem Körper Platz und verteilten die Substanz über all. Es wurde warm an den Stellen die sie bearbeitet hatten. Meine Brüste wurden sehr liebevoll massiert und ich konnte mir vorstellen, dass die Mariella war. So langsam stellte sich die Erregung in mir an. Langsam glitt das andere paar Hände über meinen Bauch zu meiner Muschi. Die haderten keine Sekunde, sondern fuhren mir zwischen die Beine. Ich atmete tief ein und genoss die Berührungen. Meine Beine wurde nach oben gezogen, ohne das die Fixierung an den Fußgelenken gelöst wurde. Ein Geräusch ließ mich vermuten, dass die Befestigungen verstellbar waren. Ich lag nun breitbeinig da, aber so, dass es für mich noch angenehm war. Die Hände verschwanden wieder zwischen meine Beinen und tauchten hinab. Erst wurden meine Schamlippen sorgsam massiert, kurz darauf drangen mehrere Finger in mich ein und massierten mich von innen. Langsam würde ich richtig feucht und immer mehr Teile der Hände fanden in mir Platz. Als ich richtig feucht war und so langsam richtig geil wurde, waren plötzlich zwei Hände in mir. Eine Hand rechts und eine links und dann zogen sie meine Pussy auf. Die Hände glitten aus mir und in mich. Das Öl oder was auch immer sie benutzen, machten mich schön geschmeidig und sie ficken und zogen an mir, bis ich fast wahnsinnig wurde. Gerade wo ich auf dem Weg war zu kommen, ließen die Hände von mir ab. „Wir entscheiden ob du kommen darfst oder nicht!“ sagte Mariella mit bestimmenden Ton. „Dreh deinen Kopf zur Seite!“ sagte sie weiter und drückte mein Gesicht auf die Seite. „Maul auf!“ Ich tat was mir befohlen. Ich spürte das sich etwas den Weg in meinen Mund Bahnen wollte. Es war ein Schwanz ich kannte den Geschmack und das Gefühl nur zu gut. Mariella drückte weiterhin meinen Kopf zur Seite und der Schwanz fing langsam an mich in mein Maul zu ficken. Eine Hand von beiden wanderte wieder zu meiner Muschi und rieb sie langsam und zärtlich. Es war eher ein streicheln, aber es machte mich wahnsinnig an. Der Schwanz wurde immer größer und es spornte mich weiter an. Es wurde allerdings immer anstrengender, da er wirklich einen enorm großen Schwanz zu haben schien. Ich musste öfters würgen und bekam Tränen in die Augen, weil er mir so hart in den Rachen stieß. „Stoß härter!“ sagte Mariella und der Schwanz Drang noch fordernder in mein Maul. Eine Zunge leckte mir über den backen bis zu meinem Mund. „Du machst das sehr gut Lisa. Lass mich auch mal!“ flüsterte sie mir zu und der Schwanz wurde aus meinem Mund gezogen. Sie legte ihr Kinn auf meine Backe und ich spürte anhand der Bewegungen und der Geräusche das sie sich wohl gerade seinen Schwanz lutschte. Sie ließ ihre Hand zwischen meine Schenkel gleiten und Drang soweit ich es spüren könnte mit allen Fingern bis auf den Daumen in mich ein. Sie packte mein Fötzchen und legte ihre ganze Hand auf meinen Schambereich. Sie bewegte ihre Hand schnell auf und ab und ich fing zu stöhnen an. Es wurde nun richtig geil und ich verlor mich immer mehr. Der Schwanz klatschte hart auf meine Backe, als sie ihn frei ließ und Drang sofort wieder in meinen Mund ein. Meine Pussy schmatze laut von Mariellas Bewegungen die immer schneller wurden. Ich spürte das sich mein erster Orgasmus anbahnte. Mein Körper fing an zu Kribbeln und meine Schenkel spürbar zu zittern. „Stopp!“ rief es plötzlich aus dem Lautsprecher und sowohl der Mann als auch Mariella ließen sofort von mir ab. Gott verdammt dachte ich noch keuchend. Meine Pussy glühte vor verlangen. Ich wollte diesen Orgasmus unbedingt und es war eine schreckliche Qual ihn nicht zu bekommen. „Macht weiter, beruhigt sie!“ wies die Stimme beide an. Ich litt und hoffte einfach, das egal was als nächstes kommen würde, meine Erlösung war. Ich spürte wie jemand meine Brüste streichelte und sich dann meinen Nippeln zu wand. Es wurde gewirbelt und gezogen, bis sie steinhart waren. Etwas biss mich rein, und ich war sehr irritiert von dem Gefühl. Es fühlte sich doch nicht wie ein Biss an, sondern der leichte Schmerz war beständiger. Als würde jemand sie einklemmen. Nippelklemmen schoss es mir durch den Kopf. Ich hatte das schon in Filmen gesehen aber selbst keine Erfahrung damit. Der Schmerz war erst erträglich, doch wurde immer intensiver, vor allem weil daran gezogen wurde. Ich versuchte so gut es möglich war, mir den Schmerz nicht anmerken zu lassen. „Aua!“ stieß es mir plötzlich aus dem Mund. Ich hörte es neben mir lachen. Dem Mann schien das Spaß zu machen, doch mir tat es nur weh. In dem Moment an dem die klemmen gelöst wurden, spürte ich aber unerwartet, das es mich auf eine noch nie erlebt Weise geil machte. Wieder wurden die klemmen angebracht und daran gezogen, währenddessen spürte ich eine Hand zwischen meinen Beinen, allerdings nicht da wo ich sie gerne gehabt hätte, sondern ein wenig tiefer an meinem Poloch. Ich spürte wie ein Finger in mich eindrang und nach kürzester Zeit ein zweiter hinzukam. Wieder wurden die klemmen gelockert und die Feilheit in mir steigerte sich ein wenig mehr als beim ersten Mal. Die Finger bearbeiteten nun kräftiger meinen Arsch und ich genoss es. Ich konnte mir schon denken was sie vor hatten, sie wollten mich in meinen Arsch ficken. Der Gedanke daran machte mich noch schärfer. Die Nippelklemmen blieben dieses mal länger dran und blieben unberührt. Die Finger in meinem Poloch zogen sich langsam zurück. Was würde nun als nächstes kommen. Werde ich gefickt? Die klemmen schmerzten immer mehr und ich Wand meinen Oberkörper und fing an zu wimmern. Ich spürte plötzlich etwas am Eingang meines Arsches. Es fühlte sich an wie ein Schwanz, war aber kälter. Langsam glitt das etwas in mich und füllte meinen Arsch nach und nach aus. Was für ein geiles Gefühl. Genau in dem Moment wurden die klemmen entfernt. Ich stöhnte laut auf. Mein Arsch war so eng und doch euch das Gefühl des Drucks ziemlich schnell der absoluten Geilheit. Ein mechanisches rhythmisches Geräusch stellte sich ein und drückte sich mit den Stößen die in mich drangen. Die klemmen würden wieder angelegt und ich stöhnte laut auf als sie ganz meine geschundenen Knospen umschlossen. Die Bewegungen in meinem Po wurden schneller und unglaublich rhythmisch. Das gefiel mir sehr gut und meine Pussy wurde feuchter und feuchter. Ich spürte jemanden an meinen Beinen und dann dazwischen. „Oh verdammt ja!“ schrie ich heraus als ich spürte das der Mann wohl zwischen meinen Beinen war und versuchte seinen Schwanz in mein Loch zu stecken. Nach kurzer Sehnsucht wurde ich erlöst und spürte nicht nur das Ding in meinem Arsch, sondern auch den Riesen Prügel in meiner Pussy. Mit stetigem Tempo würde mein Arsch bearbeitet und der Schwanz nahm ein Stückchen weiter oben Tempo auf. Ich stöhnte und wimmerte meine Geilheit heraus.  Die klemmen waren immer noch da und schmerzten, dich das trat komplett in den Hintergrund. Hier herrschte nur noch eines meine pure Geilheit. Ich spürte eine Hand an meinem Kitzler, es musste Mariella sein und sie rieb als würde sie der Teufel treiben in schnellen kreisenden Bewegungen darüber. Mein stöhnen wich spitzen Schreien und ich röchelte. „Jaaa ihr verfickten ….oh gottttttttt!“ schrie ich heraus und explodierte wie ein Vulkan. Mariella rieb meinen Kitzler wie wahnsinnig und mir schoss der Saft wie eine Bombe gefühlt aus allen Löchern. Ich schrie als ginge es um mein Leben. Meine Pussy wurde freigegeben, allerdings nur kurz. Das Ding aus meinem Arsch wurde herausgezogen und wieder in mich eingeführt. Das Tempo blieb das gleiche und das Ding rückte mich jetzt noch schneller. Ich hatte keine Möglichkeit meinen Orgasmus zu genießen. Ich mag das eigentlich nicht, doch das war auch voll egal, der nächste wollte raus und ich schrie alles zusammen. Ich spürte den Schwanz, Mariella hatte wieder meinen Kopf zur Seite gedrückt und der Schwanz füllte meinen Mund aus. Er fühlte mich in mein Maul und das Ding zwischen meinen Beinen hämmerte mich in den Himmel. Ich spürte wie er in mir kam, meinen Mund füllte und der Mann lautstark stöhnte. Meine Pussy Spritze wie wahnsinnig und ich kam so gewaltig wie nie zuvor. Ich bebte, ich zitterte, ich hob ab und war in den Sternen ich verlor mich komplett und war völlig losgelöst. Ich war nur noch Pussy und Geilheit. Ich schrie das mir der Hals weh tat dich das spielte keine Rolle mehr. Ich war im Himmel. Ich fühlte mich wie in einer anderen Welt wie in einer anderen Dimension. Ich verlor das Bewusstsein..

 

Ich öffnete die Augen und war völlig perplex. Wo war ich, wer waren die Schatten, die über mir hektisch hin und her huschten. Ich fand mich nicht zurecht und ich konnte mich nicht bewegen. Vereinzelt nahm och stimmen war, könnte sie aber nicht verstehen. Alles war als wäre ich gar nicht da und würde alles aus einem Käfig erleben ohne Eingreifen zu können. Was war mit mir los? Ich bekam wieder eine Angst die langsam steigend immer stärker wurde. Ich fühlte mich unverstanden und alleine. Ich versuchte zu reden, zu schreien doch keine Regung in mir tat sich, ich war wie gelähmt nicht nur was meinen Körper betraf sondern alles. Ich konnte gar nichts außer denken, was mich in den Wahnsinn trieb. „Lisa? Lisa bitte komm zurück! Ich bin da mach dir keine Sorgen.“ Ich hörte die Worte doch ich konnte sie nicht einordnen. Nur das Gefühl der Vertrautheit und Geborgenheit überwältigte mich. Was war das und wie zum Teufel? Wer war das? Als ich mir diese Frage stellte, öffnete sich wie ein gebrochener Damm alle Antworten und ich war plötzlich im hier und jetzt. Mit einem tiefen Seufzer setzte ich mich ruckartig hin und riss die Augen auf. „Was? Was zum…!“ entfleuchte mir aus den Lungen und ich schrie all die Leute an die um mich geschart waren. „Lisa! Alles ist gut! Geht es dir gut?“ sagte der Mann der mein Gesicht in seinen Händen hielt. „Michael!“ schoss es aus mir raus und ich war so unsagbar glücklich ihn zu sehen. „Du bist mitten in unserer Unterhaltung ohnmächtig geworden süße!“ Und dann fiel mir alles wieder ein. Der Urlaub mit Pia, der Taxifahrer Micha in den ich mich verliebt habe, per liebe auf den ersten Blick. Zum ersten Mal in meinem Leben und das hatte mir den Verstand geraubt. Das war offensichtlich zu viel für mich. Ich erinnerte mich an alles und war glücklich wieder im jetzt und hier zu sein. „Alles klar Lisa? Geht es wieder?“ fragte mich Michael. Ich legte meine Arne um ihn: „Es ist alles gut wenn du bei mir bist!“ flüsterte ich ihm ins Ohr. Er hielt mich ganz fest und ich wusste, zuhause zu sein.

 

 

 

 

 

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Kommentare: 1
  • #1

    Sauerländer (Freitag, 05 April 2019 13:35)

    OMG Julia � Das ist sowas von Geil!, wie machst du das?.