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Treffen wir uns?

Heute habe ich etwas in eigener Sache niedergeschrieben. Aufgrund vieler Anfragen der letzten Zeit, muss ich wohl etwas klarstellen und euch etwas informieren was meine Person betrifft.

 

 

 

Ich bin nun ja schon ne Weile bei euch und viele, die mich von August 2018 an verfolgt haben, kennen mich nun schon ein bisschen. Von anfänglichen jungfräulichen ersten zaghaften Schritten, entwickelte sich mein Account und damit einher, auch ich mich immer weiter. Aus Twitteraccounts wurden Personen, aus Personen Menschen, aus Menschen Freunde und ja ich habe mich mittlerweile sogar in die eine oder andere Person verliebt. Es ist eben mehr als nur Twitter, es ist ein Gefühl das mein Herz täglich schlagen lässt, wie das nur mein Freund vermag.

 

 

 

Ich hatte in der ersten Woche auf Twitter, vieles von mir Preis gegeben. Ich hatte ein Bild von mir drin, mein Standort war ersichtlich und sogar meine richtige E-Mail Adresse samt Nachnamen. Nach kurzer Überlegung und Dank einer üblen DM eines kranken Menschen, habe ich alles gelöscht. Ich entschied mich für die Anonymität. Alles andere wäre zu gefährlich, ja auch zu dumm und naiv gewesen. Der Grundstein meines Twitterlebens war gelegt und damit auch einige Regeln und Gesetze die ich mir selbst auferlegte. Keine Privaten Daten, nichts was auf meine Person zurückschließen lässt. Kein Foto, kein Standort, nichts. Nur Julia, die aber ungefiltert und mit all den Facetten die meine Person ausmachen und wer ich bin. Das funktionierte wunderbar, besser als ich je für möglich gehalten habe und ich brach meine eigenen Regeln. Vielen von euch denen ich wirklich vertraue, ist mittlerweile bekannt wie ich aussehe. Einige wenige wissen sogar fast alles von mir. Doch dann wurde von mir die Grenzen, die noch vorhanden waren, härter gezogen. Quasi betoniert. Bis hier hin, aber niemals weiter. Wenn man anfängt sich in Menschen zu verlieben, bröckelt aber auch die härteste Mauer und bekommt Risse, weil das Gefühl quasi mit einem Hammer gegen diese Mauer eindrischt. Es beschäftigte mich und ich war mir unschlüssig, ob ich diese Grenzen noch einhalten kann, oder überhaupt will. Die Vernunft sagte reiß dich zusammen, das Herz brüllte dagegen. Vor etwa einem halben Jahr geschah dann etwas, das ich bis dato nicht für möglich gehalten habe. Ich habe mich verliebt. Im RL. Ich lernte meinen Freund kennen und hatte mich, noch in derselben Nacht unsterblich in ihn verliebt. Dabei bin ich überhaupt nicht der Typ dafür und wollte mich doch erst noch etwas austoben, bevor ich wieder in das Liebes- und Beziehungskarusell steige. Nun, dem Leben und dem Schicksal ist sowas völlig egal. Diese Gelegenheiten kommen oft dann, wenn sie unpassend und unerwünscht sind. Ich habe zugegriffen, mutig und alle Vorhaben über Bord werfend. Heute kann ich resümieren, es war die beste Entscheidung, die ich in den letzten Jahren getroffen habe. Ich führe keine Partnerschaft oder zweckgebundenes irgendwas, das ist eine Liebesbeziehung, mit allem was man sich darunter vorstellen kann. Ich liebe meinen Freund und er mich, über alles. Wahrscheinlich, liebe ich einen Mann zum ersten mal in meinem Leben, wirklich richtig und aufrichtig.

 

 

 

Viele die mich kennen oder zumindest die Umstände, fragen sich sicherlich, wie das mit meinem Twitterauftritt und meinem Blog vereinbar wäre. Das ist im Grunde ganz einfach zu erklären, durch Regeln. Doch ab da als wir beschlossen eine feste Beziehung einzugehen, waren es nicht mehr meine, sondern unsere Regeln. Ich wollte unbedingt weiter bloggen und twittern und zwar genau so, wie bisher auch. Mein Freund hat damit null Problem und kennt keine Eifersucht. Er akzeptiert mich so wie ich bin und ich darf hier sein wie ich möchte. Mit allen Freiheiten! Außer folgenden Regeln die ausnahmslos und ohne die geringste Abweichung einzuhalten sind:

 

 

Keine persönlichen Daten. Das heißt kein Nachname, kein Wohnort, keine offizielle E-Mail Adresse, keine Fotos mit Gesicht (da gab es für einige abgesprochen schon Ausnahmen) und vor allem keine Treffen. Diese Regeln sind der Grundstein meines Auftrittes hier und auf Twitter, als auch Schutz meiner Privatsphäre und meiner Beziehung. Diese Regeln werde ich nicht brechen. Für keine Person der Welt. Würde ich das tun, würde ich alles aufs Spiel setzen und das, ist das Letzte was ich anstrebe. Das dies auch oft eine Gradwanderung darstellt ist mir durchaus bewusst, da ich quasi täglich damit konfrontiert werde, aber es ist einfach nötig und auch, wenn das Herz manchmal schmerzt, so ist es einfach die Beste Lösung für mich. Wie schwer das ist, kann ich euch mit einem Beispiel aktuell von heute aufzeigen. Eine Twitterin, in die ich tatsächlich ein bisschen verknallt bin, wollte mir ein Geburtstagsgeschenk machen. Dazu wollte sie nur meine Adresse um es mir zu kommen zu lassen. Ich musste dankend und schweren Herzens ablehnen, da es eine der schärfsten Regeln verletzen würde. Ich würde verraten wo ich wohne und das geht, aus oben genannten Gründen nicht. Ich hoffe sie wird es irgendwie verstehen und ist nicht sauer, oder kehrt mir deshalb den Rücken zu. Ich hoffe es wirklich, denn ich mag sie sehr.

 

 

 

So ist das eben mit Regeln und Gesetzen. Sie beschützen uns und garantieren ein geregeltes und sicheres Leben, schränken uns aber ein. In diesem Fall alternativlos. Doch der Preis ist gering für das was ich im Gegenzug bekomme. Absolute Freiheit ich zu sein und nur ich. Sowohl hier, auf Twitter, als auch in meinem Leben.

 

Liebe Grüße

 

Eure Julia

 

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Kommentare: 1
  • #1

    VH ♡ (Mittwoch, 15 Mai 2019 12:58)

    Alles was ich wollte war irgendeine Adresse wie ich es hätte Dir zukommen lassen können.
    Es hätte auch von einem Freund in einer anderen Stadt gereicht.
    Niemals wollte ich Deine echte Adresse um zu wissen wo Du wohnst.
    Lies meine DM nochmal genau.;*
    Das wir uns nie sehen werden war mir klar.
    Ich wollte, dass Du das in Händen hältst was ich gehalten habe.
    Ich verstehe alles was Du geschrieben hast.
    Du machst das genau richtig.